Dr. sc. hum. Stephan Hoppe, Heilpraktiker, Tel. 06251-706829, Mannheimer Str. 11, 64625 Bensheim

Die Grundprinzipien der Homöopathie

1. Das Ähnlichkeitsgesetz

"Similia similibus curentur" oder "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt" bedeutet, dass eine Arznei genau die Symptomenkombination heilen kann, die sie hervorrufen würde, wenn sie ein Gesunder einnähme.

Der Therapeut muss demnach alle Symptome des Patienten, sei es auf der Geistes-, der Gemüts- oder der körperlichen Ebene, ausfindig machen und ein Arzneimittel finden, das genau diese Symptome abdeckt. Dieses Mittel kann den Kranken heilen.

2. Die Arzneimittelprüfung am Gesunden

Arzneimittel müssen an gesunden Menschen geprüft werden, denn würde man sie an Kranken (oder gar an Tieren) testen, könnte man keine eindeutigen oder klaren Symptome, die sie hervorrufen, ermitteln.

Hahnemann hat in seinem "Organon" genaue Vorschriften zur Prüfung von Arzneimitteln angegeben.

Weitere Hinweise zum Wirkbereich einer Arznei können eventuell bekannte Vergiftungssymptome dieses Stoffes und Erfahrungen von homöopathisch behandelnden Therapeuten sein.

3. Es wird nur ein Mittel in der kleinstmöglichen Gabe gegeben

Wenn eine Arznei gefunden wurde, deren Prüfungssymptome genau mit denen des Patienten überein stimmen, wird ausschließlich diese eine Arznei verabreicht und das in der kleinstmöglichen Menge, damit keine unerwünschten Wirkungen auftreten.

Es ist nur eine Arznei nötig, weil alle Symptome und Eigenheiten des Patienten herangezogen wurden, um sie zu ermitteln – sie wirkt auf den gesamten Organismus.